Die Dachterrasse: Stilvoller Ersatz für einen Garten

Zugegeben: Eine Wohnung mit Dachterrasse ist ebenso teuer wie die mit Garten. Da fragt man sich schon, weshalb man sich für eine Dachterrasse statt für einen Garten entscheiden sollte. Darauf gibt es natürlich logische Antworten: Eine Dachterrasse befindet sich meist in einer Stadt, einen Garten findet man hingegen vorrangig auf dem Land (natürlich auch in der Stadt, aber dort sind sie eben seltener). Wer die Stadt liebt und noch dazu eine Allergie gegen kleine kriechende Insekten hegt, der ist mit einer Dachterrasse besser beraten. Zudem spart man sich die mühevolle Arbeit des Rasen Mähens, des Hecken Schneidens und das Aufsammeln von Laub.

Dachterrasse als Kinderspielplatz

Die meisten Dachterrassen sind so groß, dass sie ohne Weiteres als Spielplatz genutzt werden können. Auf diesen kann man Fußball spielen, eine Schaukel, Rutsche oder einen Sandkasten aufstellen. Ebenfalls lässt sich auf dieser Fläche zu jeder Zeit ein Kindergeburtstag ausrichten. Wem der Boden der Dachterrasse zu hart oder optisch nicht ansprechend genug ist, der könnte den Boden mit einem künstlichen Rasen auslegen. Natürlich nur dann, wenn der Originalboden dies zulässt.

Elegante Ausstattung für eine Dachterrasse

Zugegeben, eine Dachterrasse hat einen Nachteil: Über ihr befindet sich kein weiteres Dach, sodass man hier dem Wetter schutzlos ausgeliefert ist. Um trotzdem nicht immer in der prallen Sonne liegen zu müssen, könnten Sie eine elegante Loungeinsel kaufen, die ein eigenes Sonnendach besitzt. Entscheiden Sie sich hier am besten für ein Modell, bei dem Sie das Sonnendach nach Lust und Laune auf- und zuklappen können. Alternativ können Sie natürlich ein riesiges Sonnensegel zwischen der Hauswand und der kleinen Mauer spannen, die meist eine Dachterrasse umrundet. Unter dieses Sonnensegel können Sie auch einen aufblasbaren Whirlpool stellen. Allerdings kommt es hier schon wieder auf den Boden an. Ein Fliesenboden aus Terrassenplatten würde mehrere Wasserspritzer ohne Weiteres akzeptieren. Zu bedenken wäre in diesem Fall nur die Rutschgefahr. Letztere verhindert ein Steinboden. Doch inwieweit verkraftet dieser die Nässe?

Sichtschutz und Pflanzen nicht vergessen

Damit Sie einen reellen Gartenersatz genießen können, sollten Sie natürlich Pflanzen aufstellen. In diesem Bereich steht Ihnen eine große Auswahl zur Verfügung: Entscheiden Sie sich für einzelne Pflanzkübel oder für längere Varianten, wie man Sie beim Einsatz auf einem Balkon findet. So könnten Sie theoretisch sogar eine Hecke pflanzen – als Sichtschutz natürlich. Na ja, nicht unbedingt, damit Sie nicht gesehen werden. Schließlich befinden Sie sich in einer Höhe, in die kaum einer hineinsehen kann. Aber möchten Sie tatsächlich Tag für Tag das Dach des nächsten Hauses sehen? Wir glauben nicht.

Nicht zuletzt können Sie auf der Dachterrasse Ihre Wäsche aufhängen oder Gartenpartys organisieren. Hängen Sie hierzu in der Nacht Lampions auf und bewundern Sie die Beleuchtung der umliegenden Häuser. Und wer auf Abenteuer pur steht, der könnte auf der Dachterrasse übernachten – unter freiem Himmel sozusagen, nur im Schlafsack. Oder bei Windstille ein Zelt aufbauen.

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